ART Camp 2016

Vom 12.–18. September 2016 wird in der Jugendkunstschule Pankow (Juks) das ART Camp 2016 stattfinden. 20 Jugendliche aus Pankows Partnerstädten Ashkelon (Israel) und Kolobrzeg (Polen) und aus Pankow selbst werden gemeinsam in Ateliers und Workshops verschiedene Ausdrucksformen und künstlerische Techniken erproben. Die Ergebnisse werden am Schluss in einer Ausstellung präsentiert.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Jugendkunstschule.

Hinweis: in einer früheren Version des Artikels war ein anderes Datum angegeben.

Kunst aus dem Holocaust – Ausstellungsbesuch

Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der deutsch-israelischen Beziehungen zeigt das Deutsche Historische Museum in Kooperation mit der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem einhundert Kunstwerke aus der Zeit des Holocaust. Noch bis zum 3. März 2016 ist die bis heute umfangreichste Ausstellung von Werken aus der Sammlung von Yad Vashem außerhalb Israels zu sehen.

Die Mehrzahl der grafische Blätter wurden von Häftlingen in verschiedenen Konzentrationslagern, Arbeitslagern und Ghettos geschaffen. 24 der 50 präsentierten Künstler wurden während der Shoah ermordet, darunter Felix Nussbaum. Zu den wenigen heute noch bekannten Namen gehört auch Ludwig Meidner. Die Werke sind in der Ausstellung thematisch angeordnet und werden durch Biografien der Künstler ergänzt.


Am Samstag, den 12. März 2016, um 15:30 Uhr besuchen wir gemeinsam eine Führung durch die Ausstellung »Kunst aus dem Holocaust«.

Wir treffen uns am Eingang des DHM. Der Eintritt kostet 8,– € (ermäßigt 4,– €, unter 18 Jahren frei). Vielen Dank an Herrn Görs für die Organisation!

Sie alle sind herzlich zur Teilnahme eingeladen, und wir würden uns freuen, möglichst vielen von Ihnen/Euch dort begegnen zu können.

Weitere Informationen:

Einladung zur öffentlichen Mitgliederversammlung

Myer’s Hotel, Außenansicht. Quelle: http://www.myershotel.de/
Myer’s Hotel, Außenansicht. Quelle: http://www.myershotel.de/

Donnerstag, 28. Januar 2016, 19:30 Uhr
Myer’s Hotel
Metzer Straße 26, 10405 Berlin
– Mit israelischem Imbiss –

Die Mitgliederversammlung bietet dem Freundeskreis nicht nur die Möglichkeit, einen Blick auf das vergangene Jahr und die zahlreichen umgesetzten Aktivitäten, wie etwa die Vereinsreise nach Israel im Oktober 2015, zu werfen. Sie soll auch dazu dienen, die zukünftige Vereinsarbeit zu skizzieren und neue Ideen für viele weitere Projektvorhaben zu entwickeln.

Dabei richtet sich das Treffen nicht nur an die Vereinsmitgliedschaft, sondern auch ausdrücklich an alle, deren Neugier nun geweckt ist und die gerne mehr über den Freundeskreis Berlin Pankow-Ashkelon und seine Arbeit erfahren möchten.

Wer Interesse hat, ist daher herzlich eingeladen, zu uns zu kommen.

Für den Vorstand

Ines Koenen

Vorstandsvorsitzende

Vereinsreise Israel 2015

Vom 22. bis 25.  Oktober 2015 weilten die Vorstandsvorsitzende des Vereins Ines Koenen und ihre Stellvertreterin Stefanie Gronau in unserer Partnerstadt Ashkelon. Wir wollten, nachdem viele Gäste aus Ashkelon zum Jubiläum 2014 in Berlin waren, diesen Besuch erwidern. Im Gepäck hatten wir die nach wie vor auszugestaltende Idee der Art Camp, was durch den direkten Kontakt der beiden Jugendkunstschulen einen neuen vielversprechenden Weg nimmt.

Ein großes Anliegen war uns, die bestehen Kontakte zu vertiefen, die Filmvorführung des Dokumentarfilms »Im Himmel unter der Erde« war ein wesentlicher Baustein dafür. 60 Ashkeloner*innen aller Generationen sahen mit uns diesen Film, darunter viele Jugendliche, Vertreter*innen der Stadtverwaltung sowie die Holocaust-Überlebende Eva Erben. Als Zeitzeugin des Videoarchivs »Sprechen trotz allem« ist sie vielen Pankower*innen bekannt. Sie hat bereits Pankow besucht und sich in das Goldene Buch des Bezirks eingetragen.

Wie in Israel üblich, wurden wir überaus herzlich empfangen, alle unsere gewünschten Programmpunkte wurden uns erfüllt, und die uns entgegen gebrachte Herzlichkeit und Offenheit beeindruckten uns sehr. Wir sind jetzt bereits bekannt in der Stadt und hoffen für die nächsten Jahre auf weitere Begegnungen und den Ausbau von Projektarbeit.

Unser Programm bestand aus:

Besuch der Jugendkunstschule in Ashkelon

Besuch der Jugendkunstschule in Ashkelon
 

 


Filmvorführung des Dokumentarfilmes »Im Himmel unter Erde« über den Jüdischen Friedhof Weißensee im Community Center in Ashkelon

Filmvorführung des Dokumentarfilmes »Im Himmel unter Erde« über den Jüdischen Friedhof Weißensee im Community Center in Ashkelon
 

 

Führung durch die archäologischen Stätten Ashkelons mit Gad Sobol

Führung durch die archäologischen Stätten Ashkelons
 


Besichtigung des Kibbuzes Nitzanim mit Naav Zelinger

Besichtigung des Kibbuz Nitzanim
 
Besichtigung des Kibbuzes Nitzanim. Melkanlage.
 

Spaziergang durch das jüdische Pankow mit »Kenny«

In Kooperation mit dem Freundeskreis hat »Kenny« eine Tour durch das jüdische Pankow für seine App erstellt. Die Route führt über mehrere Stationen vom Bleichröder-Park über den Garbáty-Platz und die Synagoge Rykestraße zum Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee. Neben einem Routenplaner bietet die App auch detaillierte Informationen zu den einzelnen Stationen.

Die App ist kostenlos und für iPhone/iPad und Android erhältlich.

Weitere Informationen:

Für die App: © Kenny Travel Media GmbH – Kartographie © OpenStreetMap-Mitwirkende

Einladung: Präsentation des Videoarchivs »Sprechen trotz allem« mit Eva Erben

Das Videoarchiv »Sprechen trotz allem« sammelt Interviews mit Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung. So entstand auch ein Interview mit Eva Erben aus Ashkelon.

Am 5. Juni 2015 um 19:30 Uhr präsentiert Christoph Schönborn, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter, gemeinsam mit Eva Erben das Videoarchiv. Der Freundeskreis lädt seine Mitglieder und alle Interessent*innen zu dieser Präsentation in das Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Straße 10, ein.

Das Videoarchiv wird von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas bereitgestellt und betreut. Die systematische Aufzeichnung der Lebensgeschichten begann 2009. Seitdem sind über siebzig mehrstündige Interviews durchgeführt worden.

Eva Erben, geboren am 24. Oktober 1930 im böhmischen Děčín (Tetschen), trat als 12-jähriges Mädchen in der Kinderoper »Brundibár« im Ghettolager Theresienstadt auf. Aus der Geschichte über den Triumph des Guten über das Böse schöpfte sie Hoffnung. Nach dem Krieg machte sie sich das Gedenken an die Kinder in Theresienstadt zur Aufgabe. Sie hat ihre Erinnerungen in dem Buch »Fluchten. Wie ein junges Mädchen den Holocaust überlebte« niedergeschrieben.

Eva Erben war 2014 in Pankow und hat sich dort im Goldenen Buch des Bezirks eingetragen.

Präsentation des Videoarchivs »Sprechen trotz allem« der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas mit der Ashkelonerin Eva Erben
5. Juni 2015, 19:30 Uhr
Stadtteilzentrum Pankow
Schönholzer Straße 10
13187 Berlin

Festakt aus Anlass des 50. Jahrestages der Aufnahme Diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel

Beim Festakt aus Anlass des 50. Jahrestages der Aufnahme Diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel am 12. Mai 2015 war auch der Verein dabei. Bundespräsident Joachim Gauck und der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin sprachen, die Berliner Philharmoniker spielten die Italienische Symphonie von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Israelische Journalist*Innen zu Besuch

Journalist*Innen des israelischen Soldatensenders Galatz in Berlin
 

Auf Einladung des Pressenetzwerks für Jugendthemen e.V. (PNJ) weilte am 11. Mai 2015 eine Gruppe junger Journalist*Innen des israelischen Soldatensenders Galatz in Berlin und traf sich mit dem Freundeskreis.

Journalist*Innen des israelischen Soldatensenders Galatz in Berlin
 

Wir besuchten die Synagoge in der Rykestrasse, den Jüdischen Friedhof und das Lapidarium sowie die Baruch Auerbachsche Erziehungsanstalt (Mauer der Erinnerung) in der Schönhauser Allee.

Jörg Wild, PNJ-Geschäftsführer, schrieb zum Besuch: »Es war ein sehr, sehr anregendes und spannendes Gespräch und hat unseren KollegInnen ein sehr interessantes Bild der deutsch-israelischen Beziehungen und vor allem ein wunderbares Bild vom jüdischen Leben im Prenzlauer Berg gegeben.«

(Artikel wurde am 29. Mai 2015 bearbeitet: Text, Zitat und Bilder ergänzt)

Sally Perel zu Gast in Pankow

Am 7. Januar 2015 fand eine gemeinsame Veranstaltung mit der Friedrich-Naumann-Stiftung und dem Bürgerverein »Für Pankow« e.V. statt. Der »Hitlerjunge Salomon« Sally Perel war zu Gast im Pankower Waisenhaus. Vor über 350 ZuhörerInnen erzählt er aus seinem bewegten Leben und wie er des Holocaust überlebt hat. Sein Schicksal wurde 1990 verfilmt, Frau Agnieszka Holland führte Regie bei dem Film »Hitlerjunge Salomon«, sein Buch erschien bereits 1992 auf deutsch. Die Vorstandsvorsitzende des Vereins Ines Koenen hielt ein Grußwort.

Round Table zu Städtepartnerschafts­projekten in Israel

Vom 8. bis 11. Dezember 2014 weilten Matthias Köhne, Bezirksbürgermeister von Pankow, Frau Renate Schmidt vom Bezirksamt Pankow und Ines Koenen, Vorsitzende des Freundeskreis Berlin Pankow-Ashkelon zwei Tage in Israel. Dort fand ein Round Table mit insgesamt acht deutschen Partnerstädten und ihren israelischen Twin Cities statt, um gemeinsam über den Bereich Jugendarbeit und -förderung zu sprechen und Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Organisiert wurde dieser Runde Tisch vom ULAI (Union of Local Authorities in Israel) in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag. Ziel war es, den Fokus zwischen deutschen und israelischen Städtepartnern auf die Zukunft beider Länder – die Kinder und Jugendlichen – zu lenken.

Workshops und Präsentationen des gemeinsamen Projekts der Städtepartnerschaft Berlin Pankow/Ashkelon ARTCAMP in Tel/Aviv im Art Port
 

Die VertreterInnen der deutschen und die israelischen Städtepartnerschaften tauschten sich in Workshops über Projekte im Bereich der Jugendarbeit aus und besuchten israelische Jugendeinrichtungen. Zu den TeilnehmerInnen des Runden Tisches gehörten die Städte Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg, Berlin-Pankow, Dormagen, Düsseldorf, Leipzig, Münster, Recklinghausen und Solingen sowie die dazugehörigen Partnerstädte Kiryat Yam, Ashkelon, Kiryat Ono, Haifa, Herzliya, Rishon LeZion, Akko und Ness Ziona.

Workshops und Präsentationen des gemeinsamen Projekts der Städtepartnerschaft Berlin Pankow/Ashkelon ARTCAMP in Tel/Aviv im Art Port

Treffen mit unseren PartnerInnen aus dem Rathaus und der Stadtverwaltung in Ashkelon

Besuch der Delegation der deutschen Partnerschaftstädte beim Bürgermeister von Akko und Besuch von Jugendbildungseinrichtungen in Akko