Die Städtepartnerschaft sichtbar machen

Zur Feier von 25 Jahren Städtepartnerschaft mit Ashkelon entwickelte sich im Freundeskreis Berlin Pankow – Ashkelon zum ersten Mal die Idee, einen öffentlichen Ort in Pankow nach der Partnerstadt zu benennen. Bisher ist die erste Städtepartnerschaft einer ostdeutschen Kommune mit Israel im Straßenbild von Pankow kaum präsent und immer noch zu wenigen Einwohner*innen bekannt.

Mit der Benennung eines öffentlichen Ortes und der Anbringung von Informationen an den Rathäusern in Pankow und Weißensee und auf dem Bezirksamtsgelände Fröbelstraße könnte die langjährige Partnerschaft geehrt und zugleich sichtbar gemacht werden.

Nachdem wir diese Idee an den Kulturstadtrat und Bezirksbügermeister Sören Benn herangetragen hatten, reichte die Linksfraktion gemeinsam mit CDU und Grünen einen entsprechenden Antrag an die Bezirksverordnetenversammlung ein, der am 5. März einstimmig von der BVV beschlossen wurde.

Wir sprechen uns dafür aus, insbesondere den in Prenzlauer Berg gelegenen, bisher namenlosen Platz, auf dem sich der Wasserturm in Prenzlauer Berg und die Kita »Am Wasserturm« befinden, als »Ashkelonplatz« zu benennen. Dieser geschichtsträchtige Ort mit einer Gedenkwand an ein ehemaliges SS-Konzentrationslager wäre zudem prominent in der Nähe zur Synagoge Rykestraße und zum Jüdischen Friedhof Schönhauser Allee gelegen.

Öffentlicher, bisher noch namenloser Platz vor dem Wasserturm in Prenzlauer Berg.
Copyright: Demetrius Chryssikos

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