Informationstafel auf dem Ashkelon-Platz feierlich enthüllt

Am 27. Mai 2026 war es endlich so weit: Die erläuternde Schautafel mit Informationen zur Partnerstadt und 30-jährigen Städtepartnerschaft wurde auf dem ein Jahr zuvor benannten Ashkelon-Platz feierlich eingeweiht.

Damit wurde das langjährige Anliegen des Freundeskreises, für die Städtepartnerschaft mehr Sichtbarkeit und einen Ort zu schaffen, der verbindet und informiert, endlich vollendet. Seit 2020 haben wir uns für die Benennung eines öffentlichen Platzes in zentraler Lage eingesetzt und nach dem terroristischen Angriff der Hamas im Oktober 2023 beschloss die BVV dann mehrheitlich die Benennung der neugestalteten Grünanlage an der Diesterwegstraße in Ashkelon-Platz.

Dem Freundeskreis war es immer wichtig, dass der Name des Platzes mit einer Informationstafel erläutert wird. Gemeinsam mit der Gedenktafelkommission des Bezirkes haben wir uns intensiv an der Formulierung des Textes und der Bilderauswahl beteiligt und konnten eine zweisprachige Information durchsetzen, um auch internationale Gäste einzubinden.

Der stellv. Vorsitzende des Freundeskreises Oskar Lederer betonte in seinem Grußwort:
„Wer eine Städtepartnerschaft mit einer israelischen Stadt pflegt, übernimmt Verantwortung. Verantwortung, Haltung zu zeigen. Verantwortung, Widerspruch zu leisten, wenn Hass laut wird. Verantwortung, den Wert jüdischen Lebens und die Freundschaft zu Israel nicht nur zu beteuern, sondern im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Genau das tut diese Schautafel. Sie ist nicht groß im Vergleich zu den Herausforderungen unserer Zeit. Sie wird keine Konflikte lösen und keine Ängste auf einen Schlag verschwinden lassen. Aber sie tut etwas, das in einer Demokratie von unschätzbarem Wert ist: Sie erinnert. Sie erklärt. Sie macht sichtbar. Und sie lädt zum Gespräch ein.“

Anschließend enthüllte er gemeinsam mit der Bezirksbürgermeisterin und Vorsitzenden der Gedenktafelkommission Dr. Cordelia Koch die Informationstafel unter musikalischer Begleitung der Musikschule Bela Bartok und dem Beifall der erschienen Gäste.

Wir danken dem Museum Pankow und allen Beteiligten sowie unseren Mitliedern, die sich für die Benennung des Ashkelon-Platzes und die Informationstafel eingesetzt und mit ihren Mitgliedsbeiträgen zur Finanzierung beigetragen haben.

Wir hoffen, dass der Ashkelon-Platz dauerhaft für alle sichtbar bezeugt, was uns mit Ashkelon verbindet: eine lebendige Erinnerung, eine verlässliche Solidarität und eine Freundschaft, die auch in schweren Zeiten Bestand hat.

Möge dieser Platz ein Ort der Erinnerung und der Hoffnung sein. Ein Ort, der uns daran erinnert, dass Freundschaft nicht an Stadtgrenzen endet. Ein Ort, der zeigt, dass Solidarität sichtbar werden kann.

Wir danken dem Museum Pankow und unserem Schatzmeister für die Fotos.

Ein Ort der Erinnerung und der Hoffnung

Nachfolgend dokumentieren wir die Rede unseres stellv. Vorsitzenden Oskar Lederer bei der Einweihung der Informationstafel auf dem Ashkelon-Platz am 27. Mai 2026:

Sehr geehrte Bezirksbürgermeisterin Dr. Cordelia Koch, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde unserer Städtepartnerschaft, verehrte Gäste,

heute stehen wir an einem Ort, der auf den ersten Blick vielleicht einfach ein Platz ist. Ein Platz im Stadtbild, ein Platz, an dem man vorbeigeht, stehen bleibt, sich begegnet. Aber dieser Ort ist sehr viel mehr. Er ist ein Zeichen. Ein Zeichen der Erinnerung, der Verbundenheit und der Verantwortung. Und mit der neuen Schautafel wird dieses Zeichen sichtbar und begreifbar.

Für den Freundeskreis Pankow-Ashkelon ist deshalb heute ein ganz besonderer Moment. Seit 2020 haben wir uns dafür eingesetzt, dass dieser Platz den Namen unserer Partnerstadt Ashkelon trägt und dass diese Partnerschaft nicht nur in Urkunden, Archiven oder Festreden existiert, sondern mitten in unserem Bezirk sichtbar wird. Sichtbar im Alltag. Sichtbar für Anwohner*innen und für Besucher*innen. Sichtbar für junge Menschen, die vielleicht zum ersten Mal fragen: Wo liegt Ashkelon? Was verbindet uns mit dieser Stadt? Und warum ist diese Freundschaft für uns so wichtig?

Genau darin liegt der tiefe Sinn von Städtepartnerschaften. Sie sind weit mehr als offizielle Beziehungen zwischen Verwaltungen. Sie sind Brücken zwischen Menschen. Sie entstehen durch Begegnungen, durch Gespräche, durch Gastfreundschaft, durch gemeinsame Projekte, durch das ehrliche Interesse am Leben der Anderen. Eine Städtepartnerschaft sagt: Wir wollen einander kennenlernen. Wir wollen einander verstehen. Und wir wollen auch dann miteinander verbunden bleiben, wenn die Zeiten schwierig sind.

Das gilt in besonderer Weise für unsere Partnerschaft mit Ashkelon. Ashkelon ist eine Stadt am Mittelmeer, reich an Geschichte und zugleich von einer bedrückenden Gegenwart überschattet: der unmittelbaren Nähe zum Gazastreifen.

Diese Nähe hat für die Menschen dort in den vergangenen Jahren immer wieder bedeutet, unter Beschuss zu geraten. Für sie ist Bedrohung keine abstrakte Nachrichtensendung, sondern oft Alltag. Mit Sirenen zu leben, Schutzräume aufzusuchen, Angst um Angehörige und Freund*innen zu haben und Unsicherheit darüber, was der nächste Tag bringt – all das ist für uns kaum vorstellbar. Für die Menschen in Ashkelon ist es bittere Realität. Wenn wir heute diese Schautafel einweihen, dann ehren wir deshalb nicht nur eine Städtepartnerschaft. Wir senden auch eine Botschaft nach Ashkelon: Wir sehen euch. Wir vergessen euch nicht. Und wir stehen an eurer Seite.

Gerade in diesen Tagen ist das von besonderer Bedeutung. Denn Städtepartnerschaften zeigen ihren wahren Wert nicht in Zeiten, in denen alles leicht ist. Sie zeigen ihn dann, wenn Freundschaft Haltung verlangt. Wenn Solidarität nicht nur ein schönes Wort sein soll, sondern eine konkrete Entscheidung. Eine Entscheidung, sichtbar zu machen. Eine Entscheidung, nicht zu schweigen.

Dass wir die Bedeutung dieser Partnerschaft heute besonders hervorheben, hat einen weiteren, ernsten Grund: den rapide steigenden Antisemitismus. Dass Jüdinnen und Juden in unserem Land wieder Hass, Bedrohungen und Ausgrenzung erleben, darf uns niemals gleichgültig lassen. Auch hier in unserem Bezirk sehen wir es: judenfeindliche Parolen an Häusern, im Alltag, im öffentlichen Raum. Antisemitismus ist kein Randproblem. Er ist ein Angriff auf Menschenwürde, auf Freiheit, auf Demokratie und auf das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft.

Und deshalb sind wir alle gefragt. Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen ausgegrenzt oder angegriffen werden. Jetzt ist es Zeit Haltung zu zeigen. Ohne wenn und aber.

Wir müssen widersprechen – im Alltag, im Beruf, im Freundeskreis, in der Politik. Wir dürfen Antisemitismus nirgendwo dulden, auch nicht in den eigenen Reihen, auch nicht in der eigenen Partei.

Es ist unsere Pflicht, immer wieder deutlich gegen jeden Israelhass und antisemitische Hetze Stellung zu beziehen und den Schutz jüdischen Lebens zu gewährleisten.

Wer eine Städtepartnerschaft mit einer israelischen Stadt pflegt, übernimmt deshalb auch Verantwortung – Verantwortung, Haltung zu zeigen. Verantwortung, Widerspruch zu leisten, wenn Hass laut wird. Verantwortung, den Wert jüdischen Lebens und die Freundschaft zu Israel nicht nur zu beteuern, sondern im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.

Genau das tut diese Schautafel. Sie ist nicht groß im Vergleich zu den Herausforderungen unserer Zeit. Sie wird keine Konflikte lösen und keine Ängste auf einen Schlag verschwinden lassen. Aber sie tut etwas, das in einer Demokratie von unschätzbarem Wert ist: Sie erinnert. Sie erklärt. Sie macht sichtbar. Und sie lädt zum Gespräch ein. Wer hier vorbeikommt, soll nicht nur einen Namen lesen, sondern eine Geschichte entdecken – die Geschichte einer Freundschaft über Grenzen hinweg, einer lebendigen Verbindung zwischen zwei Städten und eines gemeinsamen Willens, füreinander einzustehen. Eine Geschichte darüber, dass Ashkelon nicht irgendein ferner Ort ist. Ashkelon ist für uns eine Stadt, mit der uns Freundschaft, echte Verbundenheit und Verantwortung verbinden.

Mein besonderer Dank gilt deshalb allen, die sich mit Ausdauer, Überzeugungskraft und Herz für diesen Ort eingesetzt haben – in unserem Verein, in der Stadtgesellschaft, in der Politik und in der Verwaltung.

Solche Zeichen entstehen nicht von selbst. Sie entstehen, weil Menschen drangeblieben sind. Weil Menschen gesagt haben: Diese Partnerschaft ist wichtig. Sie verdient einen Platz. Sie verdient Sichtbarkeit. Und sie verdient unsere Stimme.

Lassen Sie uns deshalb diesen heutigen Tag nicht nur als feierliche Einweihung verstehen, sondern als Auftrag. Als Auftrag, diese Partnerschaft weiter mit Leben zu füllen. Als Auftrag, Begegnungen zu ermöglichen, Neugier zu wecken, junge Menschen einzubeziehen und die Geschichte unserer Partnerstadt weiterzuerzählen. Und als Auftrag, überall dort klar zu sein, wo Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus und Gleichgültigkeit Raum gewinnen wollen.

Möge dieser Platz ein Ort der Erinnerung und der Hoffnung sein. Ein Ort, der uns daran erinnert, dass Freundschaft nicht an Stadtgrenzen endet. Ein Ort, der zeigt, dass Solidarität sichtbar werden kann. Und ein Ort, an dem wir immer wieder neu begreifen: Hinter dem Namen Ashkelon stehen Menschen, Familien, Hoffnungen und Geschichten. Gerade in schwierigen Zeiten ist es entscheidend, füreinander einzustehen. Möge dieser Platz dauerhaft für alle sichtbar bezeugen, was uns mit Ashkelon verbindet: eine lebendige Erinnerung, eine verlässliche Solidarität und eine Freundschaft, die auch in schweren Zeiten Bestand hat.

Ich danke Ihnen von Herzen, dass Sie heute hier sind und dieses Zeichen mit uns gemeinsam setzen.

Vielen Dank.

Unterstützt das Kanaan – für Dialog, Frieden und Miteinander!

Das Restaurant Kanaan in Prenzlauer Berg ist weit mehr als ein Ort für gutes Essen: Es ist ein einzigartiges israelisch-palästinensisches Projekt, das seit Jahren zeigt, dass Verständigung, Respekt und Freundschaft möglich sind.

Gerade dieser Einsatz für den Frieden hat das Kanaan jedoch auch immer wieder zur Zielscheibe von Anfeindungen und Angriffen gemacht – in den Medien wurde mehrfach darüber berichtet. Wer sich offen für Dialog zwischen Israelis und Palästinensern einsetzt, erfährt leider Widerstand und Hass. So wurde letztes Jahr in das Restaurant eingebrochen und die Innenausstattung verwüstet.

👉 Heute steht das Kanaan zusätzlich unter massivem wirtschaftlichem Druck. Sinkende Einnahmen, steigende Kosten und erschwerte Rahmenbedingungen bringen das Projekt an den Rand der Schließung.

Wir als Freundeskreis Berlin Pankow–Ashkelon e.V. stehen fest an der Seite von Kanaan – und wir bitten euch:
So könnt ihr helfen, das Projekt zu erhalten:
🍴 Geht ins Restaurant, bringt Freunde mit, zeigt Präsenz.
📲 Teilt Beiträge von @kanaan_berlin und erzählt weiter, warum dieser Ort so wichtig ist.
💸 Unterstützt durch Spenden oder den Kauf von Gutscheinen (www.kanaan-berlin.de/de/shop#!/Kanaan-Gift-Cards/c/32752470) und den Kochbüchern (https://amzn.eu/d/i346pgB).

✊ Kanaan ist ein Symbol dafür, dass Frieden, Dialog und Freundschaft stärker sind als Hass und Spaltung. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass Pankow hinter diesem Projekt steht.

🙏 Danke für eure Unterstützung!

Der Judenhass. Eine Geschichte ohne Ende?

Am 10. Mai 2025 lädt der Freundeskreis Berlin Pankow-Ashkelon e.V. zur Buchbesprechung & Vortrag mit dem Autor Dr. Sebastian Voigt

„Der Judenhass. Eine Geschichte ohne Ende?“

Wie entsteht Judenhass? Warum kehrt er immer wieder zurück? Und wie zeigt er sich heute – nach dem Massaker vom 7. Oktober, in Halle, Brüssel, Paris.

Dr. Sebastian Voigt zeichnet die lange Geschichte des Antisemitismus nach – von der Antike bis in unsere Gegenwart.

Ein Abend gegen das Vergessen. Und gegen das Wegschauen.

18:00 Uhr im Sportjugendclub Kolle 8, Kollwitzstraße 8, 10405 Berlin

Eintritt frei & Diskussion erwünscht.

Gefördert von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

Mehr zum Buch: „Der Judenhass. Eine Geschichte ohne Ende?“, Stuttgart 2024

Pankow meets Ashkelon: We are connected.

Es ist wieder soweit: Der sportorientierte Jugendaustausch mit Jugendlichen aus Pankow und der israelischen Partnerstadt Ashkelon findet statt.

Unter dem Motto „We are connected“ werden noch sportbegeisterte Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren gesucht, die gemeinsam mit anderen Pankower Jugendlichen ein tolles Besuchsprogramm gestalten und den israelischen Jugendlichen aus Ashkelon ihre Stadt zeigen wollen. Schulenglischkenntnisse sollten vorhanden sein. 

Der Jugendsportaustausch wird vom SportJugendClub Prenzlauer Berg und dem Freundeskreis Berlin Pankow-Ashkelon veranstaltet und findet vom 18. bis 25. August in Berlin statt.

Treffpunkt ist der SportJugendClub, Kollwitzstraße 8.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Interessierte Jugendliche können sich bei Peter und Antonin melden: sjcprenzlauerberg@gsj-berlin.de  

Spendenaufruf für Ashkelon

Gemeinsam mit dem Bezirksamt Pankow bitten wir Sie um Ihre Hilfe für die Menschen in Ashkelon. Die Partnerstadt des Bezirks Pankow liegt an der israelischen Mittelmeerküste, etwa 10 Kilometer entfernt von der Grenze zum Gaza-Streifen.

Seit dem 7. Oktober wurden unzählige Raketen von der Terrororganisation Hamas auf die Stadt abgefeuert. Während es unterschiedliche Berichte über die Anzahl der Opfer gibt, so ist gesichert, dass dabei mehrere Wohnhäuser schwer beschädigt oder zerstört wurden.

Derzeit werden vor allem Matratzen und Kinderspielzeug für die Familien in den Schutzbunkern, sowie Schutzwesten, Helme und Generatoren benötigt. Um den betroffenen Familien schnell und unkompliziert Hilfe zukommen zu lassen, haben wir ein Spendenkonto eingerichtet:

Bezirkskasse Pankow
IBAN DE06 1005 0000 4163 6100 01
Verwendungszweck: 2333001452603

Von Sachspenden bitten wir dringend abzusehen.

Spendenbescheinigungen sind möglich. Die Überweisung einer Spende berechtigt nicht zu einer Gegenleistung. Um den tatsächlichen Bedarf zu treffen, stehen wir in engem Austausch mit der Kommunalverwaltung von Ashkelon.

Für Nachfragen wenden Sie sich gerne an info@pankow-ashkelon.org

Solidarität mit Ashkelon & Israel – stoppt die Hamas!

Seit den frühen Morgenstunden greift die islamistische Hamas Israel mit tausenden Raketen und terroristischen Milizen an. Derzeit wird von dutzenden Toten und hunderten verletzten israelischen Zivilist*innen, sowie Entführungen durch die Hamas berichtet. Besonders betroffen ist der Süden Israels. Dort, rund zehn Kilometer von der Grenze zu Gaza entfernt, liegt die Stadt Ashkelon, die seit 1994 Partnerstadt des Berliner Bezirks Pankow ist. Als Freundeskreis der Städtepartnerschaft Pankow-Ashkelon sind wir den Menschen dort ganz besonders verbunden. Wir verurteilen den grausamen kriegerischen Angriff der islamistischen Terrororganisation Hamas und stehen in Solidarität und tiefer Verbundenheit mit den Menschen in Israel.

Wir blicken mit großer Sorge nach Israel und unsere Partnerstadt Ashkelon, da sich derzeit eine Jugendgruppe aus Berlin-Pankow dort auf einer Austauschreise befindet. Vom Organisator der Reise, dem Sportjugendclub Prenzlauer Berg, gibt es zurzeit die Meldung, dass die Gruppe sich in Sicherheit befindet. Noch vor wenigen Wochen haben wir im Rahmen des Austauschprogramms eine Delegation israelischer Jugendlicher in Pankow begrüßt und mit ihnen gemeinsam den Shabbat gefeiert. Wir hoffen auf ein möglichst schnelles Zurückdrängen der Hamas aus Israel und eine sichere und schnelle Wiederkehr der Pankower Jugendlichen.

Wir sind Berliner*innen, die sich ehrenamtlich für einen intensiven Austausch zwischen Israel und Deutschland – insbesondere zwischen Ashkelon und Pankow – engagieren. Wir tun dies auch aus der tiefen Überzeugung heraus, dass eine enge Partnerschaft zwischen unseren beiden Staaten zum friedlichen Fortbestand Israels beiträgt. Wir rufen die Bundesregierung dazu auf, sich schnell und entschieden gegen den terroristischen Angriff der Hamas einzusetzen und fest an der Seite der Menschen in Israel zu stehen.

Der Vorstand des Freundeskreises Berlin-Pankow – Ashkelon e.V.

Das wird man ja wohl noch singen dürfen!

Buchvorstellung „Klaviatur des Hasses – Antisemitismus in der Musik“

Ob im Pop, Punk, Schlager oder in Fangesängen: Antisemitische Stereotype und Weltbilder sind in der Musikwelt weit verbreitet. Öffentliche Debatten zum Thema werden häufig nur oberflächlich geführt, die Facetten von Antisemitismus in zeitgenössischer Musik oft nicht erkannt.

Das Buch „Klaviatur des Hasses – Antisemitismus in der Musik“ greift diese Thematik auf und zeigt, wie unterschiedlich und wandelbar Antisemitismus in der Musik sein kann.

Die Herausgeber*innen, Maria Kanitz und Lukas Geck, stellten das Buch gemeinsam mit den Autor*innen Annica Peter und Nico Unkelbach am 21.09.2023 im Jugendklub Kolle 8 vor.

In kurzen Vorträgen und anschließender Diskussion zeigten sie, wie sich Antisemitismus in der Musik äußern kann und lieferten Impulse für eine kritische Auseinandersetzung. Nach den interessanten Einblicken in verschiedenste Musikstile beantworteten sie die Fragen der Besucher*innen.

Der Freundeskreis Berlin Pankow – Ashkelon e. V. bedankt sich für die Zusammenarbeit mit dem Sportjugendclub Kolle 8 und die Förderung durch die Landeszentrale für politische Bildung.

Workshop zu israelbezogenem Antisemitismus

In diesem Jahr begeht Israel das 75. Jubiläum seiner Staatsgründung.

In diesem Rahmen bieten wir am 13. Mai 2023 von 13.00 Uhr bis 18.00 einen Workshop zum Thema israelbezogener Antisemitismus an. Dieser findet im SportJugendClub Prenzlauer Berg statt.

Falls Interesse an einer Teilnahme besteht bitten wir um kurze Anmeldung über info@pankow-ashkelon.org.

Wir würden uns außerdem freuen, wenn unser Flyer an weitere Pankower Institutionen der Jugendarbeit bzw. Multiplikator*innen weitergeleitet wird.

Gerne stehen wir für Rückfragen unter info@pankow-ashkelon.org zur Verfügung.