Alle Beiträge von Freundeskreis Berlin Pankow–Ashkelon

Reise von Mitgliedern des Sozialpsychiatrischen Dienstes Pankow nach Israel

Vom 28. Oktober bis zum 4. November 2017 unternahmen 14 KollegInnen aus dem Sozialpsychiatrischen Dienst sowie 2 Kolleginnen aus der Beratungsstelle für behinderte Menschen eine Fortbildungsreise nach Israel. Zu den Zielen zählten Tel Aviv, Jerusalem und unsere Partnerstadt Ashkelon. Die Vorbereitungen zur Reise wurden auch durch den Freundeskreis unterstützt.

In Ashkelon traf die Gruppe unter anderem den Bürgermeister Tomer Glam, und sie besuchte verschieden soziale Einrichtungen dort.

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl

Am 21. Juni 2017 war Christof Lewek, Vereinsmitglied und Leiter des Frei-Zeit-Hauses Weißensee, Gastgeber für unsere diesjährige Mitglieder- und Wahlversammlung. Bei dem Treffen konnten zwei Neumitglieder im Verein begrüßt werden – Pankows Bezirksbürgermeister Sören Benn (Partei Die Linke) und Michael Gericke, Heilpraktiker.

Auf der Tagesordnung stand der Bericht des Vorstandes über die Aktivitäten in 2015–2017, der Kassenbericht, die Entlastung des alten Vorstandes sowie die Wahl des neuen Vorstandes.

Von dem 2015 gewählten Vorstands-Team wurden Ines Koenen (Vorstandsvorsitzende), Stefanie Gronau (stellvertretenden Vorstandsvorsitzende) und Stefan Krause (Schatzmeister) einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls einstimmig wurden Natalie Zange als weitere stellvertretende Vorsitzende und Renate Schmidt als Beisitzerin neu in den Vorstand gewählt.

Für den nächsten zwei Jahre wurden folgende Vorhaben mit der anwesenden Mitgliedschaft diskutiert und bestätigt:

  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Abgeordneten der BVV und dem Bezirksamt
  • Kooperation mit der Sportjugend Prenzlauer Berg und Organisation eines Jugendaustauschs zwischen Pankow und Ashkelon in 2018/2019
  • Vorbereitung und Organisation des 25-jährigen Jubiläums des Städtepartnerschaft in 2019
  • Reise des BzBM Herrn Benn + Verein + BVV im Frühjahr 2018 nach Ashkelon
  • Weitere Mitwirkung der Vorstandsvorsitzenden Ines Koenen im Bundesverband Binationaler Gesellschaften BBG

Bericht: Putz- und Gedenk-Aktion an Stolpersteinen

Stolpersteine für Fritz und Charlotte Arnfeld an der Binzstraße 2

Am 20. Mai 2017 hat die Stolpersteingruppe Pankow gemeinsam mit dem Freundeskreis Berlin Pankow–Ashkelon bei heiterem Wetter 51 Stolpersteine in Pankow geputzt. In vier Gruppen sind wir durch Pankow und Niederschönhausen zu den verschiedenen Verlegestellen gegangen. Ein jeweils kurzer Bericht zum Schicksal der einzelnen Verfolgten diente dem Gedenken.

Putz- und Gedenk-Aktion an Stolpersteinen

Die Stolpersteingruppe Pankow und der Freundeskreis Berlin Pankow–Ashkelon e.V. rufen auf zur Putz- und Gedenk-Aktion an Stolpersteinen in Alt-Pankow und Niederschönhausen.

Samstag, 20. Mai 2017, 11:00 Uhr

Gruppe 1
Treffpunkt: Friedenskirche Niederschönhausen
Dietzgenstraße – Eichenstraße – Treskowstraße
(12 Stolpersteine)

Gruppe 2
Treffpunkt: Kirche Alt-Pankow
Breite Straße – Heinrich-Mann-Straße – Schulzestraße – Kreuzstraße – Görschstraße
(14 Stolpersteine)

Gruppe 3
Treffpunkt: Garbátyplatz
Florastraße – Mühlenstraße – Berliner Straße – Binzstraße – Borkumstraße – Miltenberger Weg
(14 Stolpersteine)

Gruppe 4
Treffpunkt: Brotfabrik/Prenzlauer Promenade
Prenzlauer Promenade, Thulestraße, Hallandstraße, Westerlandstraße, Maximilianstraße
(15 Stolpersteine)

Im Anschluss – ab ca. 12:30 Uhr – gibt es die Möglichkeit zu Rückfragen und Gespräch in Milchmanns Kaffeehaus (Berliner Straße 119).

Bundesvereinigung binationaler Gesellschaften e.V.

Der Freundeskreis Berlin Pankow–Ashkelon ist Gründungsmitglied der BBG Bundesvereinigung binationaler Gesellschaften e.V.

Die BBG vertritt in Deutschland ansässige binationale Vereinigungen und Städtepartnerschaftsvereine und unterstützt Vernetzung, Austausch, Kooperation und Synergien unter den Mitgliedern.

Weitere Informationen finden sich auf der Webseite http://www.bbg-nationen.de/.

Ashkelon für Touristen

Die Tourismus-Abteilung der Stadt Ashkelon hat Broschüren in Deutsch und Englisch veröffentlicht, die Ashkelon von der touristischen Seite zeigen. Wir haben sie zum Download als PDF zur Verfügung gestellt:

Detailliertere Informationen – leider nur auf Englisch – gibt es auch online: http://ashkelon.perfection.ws/en/.

Wir wünschen viel Spaß beim Schmökern, Träumen und Reisen!

Freundeskreis stellt sich der BVV Pankow vor

Am Donnerstag, den 9. Februar 2017 tagt der Ausschuss für Weiterbildung, Kultur und Städtepartnerschaften der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin. Im öffentlichen Teil der Sitzung stehen die Städtepartnerschaften auf der Tagesordnung. Für den Freundeskreis wird die Vorsitzende Ines Koenen die Städtepartnerschaft und die Arbeit des Vereins vorstellen. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Donnerstag, 9. Februar 2017, 19:30 Uhr
Bezirksamt Pankow von Berlin
Haus 6, Raum 227

Fröbelstraße 17, 10405 Berlin

http://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/to010.asp?SILFDNR=5346

Shanah Tovah Umetukah – Ein gutes und süßes Jahr!

Wir wünschen unserer Mitgliedschaft, den Interessierten und FreundInnen unseres Vereins alles Gute zu Rosh ha-Shana (dem Neujahr) 5777.

Ein oft gehörter Wunsch ist »Shanah Tovah Umetukah« (hebräisch »שנה טובה ומתוקה«) – »Ein gutes und süßes Jahr«. Symbolisiert wird dieser Wunsch unter anderem durch das Essen von Äpfeln, die in Honig getaucht werden, und von Granatäpfeln.

Weitere Informationen:

ART Camp 2016

Vom 12.–18. September 2016 wird in der Jugendkunstschule Pankow (Juks) das ART Camp 2016 stattfinden. 20 Jugendliche aus Pankows Partnerstädten Ashkelon (Israel) und Kolobrzeg (Polen) und aus Pankow selbst werden gemeinsam in Ateliers und Workshops verschiedene Ausdrucksformen und künstlerische Techniken erproben. Die Ergebnisse werden am Schluss in einer Ausstellung präsentiert.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Jugendkunstschule.

Hinweis: in einer früheren Version des Artikels war ein anderes Datum angegeben.

Kunst aus dem Holocaust – Ausstellungsbesuch

Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der deutsch-israelischen Beziehungen zeigt das Deutsche Historische Museum in Kooperation mit der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem einhundert Kunstwerke aus der Zeit des Holocaust. Noch bis zum 3. März 2016 ist die bis heute umfangreichste Ausstellung von Werken aus der Sammlung von Yad Vashem außerhalb Israels zu sehen.

Die Mehrzahl der grafische Blätter wurden von Häftlingen in verschiedenen Konzentrationslagern, Arbeitslagern und Ghettos geschaffen. 24 der 50 präsentierten Künstler wurden während der Shoah ermordet, darunter Felix Nussbaum. Zu den wenigen heute noch bekannten Namen gehört auch Ludwig Meidner. Die Werke sind in der Ausstellung thematisch angeordnet und werden durch Biografien der Künstler ergänzt.


Am Samstag, den 12. März 2016, um 15:30 Uhr besuchen wir gemeinsam eine Führung durch die Ausstellung »Kunst aus dem Holocaust«.

Wir treffen uns am Eingang des DHM. Der Eintritt kostet 8,– € (ermäßigt 4,– €, unter 18 Jahren frei). Vielen Dank an Herrn Görs für die Organisation!

Sie alle sind herzlich zur Teilnahme eingeladen, und wir würden uns freuen, möglichst vielen von Ihnen/Euch dort begegnen zu können.

Weitere Informationen: